Submitted by florian absenger on Thu, 2008-11-27 11:38.

lab 6: sensitive space:
ORTLOS & the interdisciplinary team in collaboration with beat furrer: sensitive spac
projektbeschreibung: „sensitive space 1.0“
der ort: campo madonna dell ORTLOS
wobei - der ort von keiner bedeutung ist - er kann überall sein
sensitive space, das zweite modul von city upgrade,
wird eine art „enabling platform“ (ermöglichende plattform)
sein - ein „vibrant agonistic public sphere (wiederspruch-
tragender öffentlicher raum)
ein selbstreflektierendes systeme geformt von den
inhalten ihrer user.
unsere entwurfsstrategie ist das prozessieren der information. ausgangspunkt ist die mitte.
angelehnt an jaque lacan‘s gedankenmodell der borromäischen ringe: realer raum - virtueller raum und metaphorischer raum
schaffen wir mit „sensitive space“ eine „enabling platform“ die sichtbar macht, was nicht offensichtlich ist.
der öffentliche platz setzt sich aus projektionen zusammen - aus fragmentierten projektionen der einzelnen agents.
sogenannte „agents“ (menschen, die sich auf dem platz bewegen), die nichts voneinander wissen, können durch die nähe
zueinander informationen erhalten.
durch die nähe der einzelnen akteure formt sich der klang bzw bildraum neu - eine komposition, die aus fragmenten besteht
offenbart sich, wenn eine bestimmte „dichte“ erreicht ist in ihrer gesamtheit,
doch auch die fragmente beinhalten bereits alle information.
sensitive space ist also ein klang,- bzw. bildraum, der sich erst durch die interaktion der menschen, durch deren nähe, offenbart.
die interaktion der „agents“ wird durch das „vornoj diagramm“ in den potentiellen klangraum übersetzt. das bedeutet: sobald zwei
akteure sich nähern wird das erste fragment des klangraumes ertönen. Je mehr sich nähern, desto mehr „klangfragmente
offenbaren sich.
auf den folgenden seiten mittels diagrammen und skizzen „sensitive space“ - ein interaktiver urbaner klangraum:
